Category Archives: Sound Design

Time Stretching und Pitch shifting als aussergewöhnliche Audio Effekte

time-stretch

Soll die Tonhöhe eines Signals unabhängig von seiner Länge (Pitch-Shift) oderumgekehrt (Time-Stretch) verändert werden, so muss das Problem des fest physikalischen Zusammenhanges zwischen Tonhöhe und Geschwindigkeit von Klängen gelöst werden. Dieser Audio Effekt sollte uns durch das Abspielen einer Schallplatte mit unterschiedlichen Umdrehungsgeschwindigkeiten hinreichend bekannt sein. Eine Sprecherstimme bspw. einer bestimmten Märchenfigur kann demnach durch eine drastische Verlangsamung des Abspieltempos stimmlich zu einem Monster mutieren. Dieser mechanische Zusammenhang kann mithilfe eines Audio Programms(Cubase, Nuendo, Logic, Pro Tools), unter Verwendung der

Kompression bei Vokals- Compressor (Kompressor) auf der Stimme beim Mix & Recording

Richtwerte für die Erste Kompression bei der Aufnahme RATIO: 4:1 bis max. 10:1 Threshold: -10 dB ATTACK: 40 ms Wenn die Stimme näher und aufdringlicher klingem soll Attack & Release eher kürzer. Ansonsten nicht zu kurz RELEASE: 200 ms OUTPUT GAIN: +10 dB SOFT KNEE GAIN REDUCTION: Darf bis zu 12 dB gehen Vokal, Vox bzw. Stimmen Kompression beim Mix Am besten eignet sich ein Opto Koppler… Ratio: zwischen 2:1 und maximal 4:1 Threshold: kann etwas extremer, GR bis zu

Reverb Einstellungen für eine Raumsimulation (early Reflections, Reverb & Predelay) – Alle wichtigen Hallparameter

Hier ein paar Eckdaten, um einen Hallraum mit einem digitalen oder analogen Hallgerät zu programmieren. Rauminformationen sind unheimlich komplex und lassen sich definitiv nicht einfach beschreiben. Die folgenden Zeiten zu Predelay, Hallzeit und der Dichte sollen lediglich erste Anhaltspunkte sein. Kleiner Raum: PreDelay:  10 – 20 ms Hallzeit: 0,7 – 1,2 s Dichte: hoch

Tipps und Tricks für das Komponieren und Arrangieren eigener Filmmusik(Kontrapunkt, Leitmotiv, Mickey Mousing…)

Der Klang nimmt beim Film eine vollkommen gleichwertige oder sogar die überlegenere Rolle ein. Das wirken der Töne und Sounds passiert jedoch auf einer subtileren Weise im Gegendsatz zum Visuellen. Daher ist nicht jedem die Bedeutung vom Film- sound Design und Klang im allgemeinen bewusst. Hier ein paar Anregungen für die Tongestaltung beim Film: Paraphrasieren: Die Musik unterstützt das Bild. Klassisches Beispiel: romantische Streicher zur Kussszene. Diese Technik der Filmmusik wird auch Mood-Technik genannt. Polarisieren: Eine neutrale Szene wird durch

Sound Design im Film

Definition „Sound Design“ im Film “DESIGN” := Gestaltung ? Die Übergänge zwischen Sounddesign und Musik sind häufig fließend… Sound Design umfasst in seiner erweiterten Definition die Verantwortung für den ganzen Ton Rückblick: Es war einmal der Stummfilm Sound im Kino: Bevor die Kinoorgel und die Orchester im Kino eingesetzt wurden, gab es Geräuschemacher (>>effect boys<<) hinter den Leinwänden. (Hupen für Autos, Kokusnussschalen für Authentisches Pferdegetrappel, Schüsse für Pistolen…) 1913 erfand der Italiener Luigi Russolo die Geräuschmaschine Intonarumori für futuristische Kompositionen.

Konzepte & Realisierungen zum Sound Design im Film

Obwohl ein Geräusch selten harmonisch oder melodisch ist, sind uns Geräusche evolutionär bedingt unheimlich vertraut. Kann ein Geräusch jedoch nicht einer quelle zugeordnet werden oder sieht man seine Herstellung nicht, bekommt ein Geräusch etwas Mystisch- metaphysisches. Makrofonie: Mit dem Mikrofon besonders nah ran… Toller Effekt, der zurzeit der „Hit“ ist. Sound & Klanglichkeit: Wasser ist akustisch z.B. nicht gleich Wasser: Wasser kann völlig unterschiedlich klingen: in seiner menge räumlichen Größe und Gestaltung Tonfarbe Lautstärke etc. weiterführendes Beispiel Regen: auf die

Videos/ Filme vertonen – Audio Postproduction in Cubase Nuendo

Hier entsteht in Kürze ein Artikel zur Vertonung bzw. zum Sound Design von Filmen in Cubase oder Nuendo. Themengebiete: Videos / Filme in Cubase importieren (In welchem Format muss ein Film vorliegen und wie kann dieser für eine optimale Postproduktion verkleinert werden… Welche Formate (Codecs) sind für Cubase / Nuendo geeignet? Tipps und Tricks zur Audio Postproduktion in Cubase und Nuendo Anregungen zum Sound Design mit Cubase und Nuendo

Grundlagen Dynamics: Wie funktioniert ein Kompressor engl. compressor? Grundlagen Dynamics – Wie funktioniert ein Kompressor egl. compressor?

Prinzipiell macht ein Kompressor laute Audio-Signale leiser und leise signale lauter zu machen. Dabei entscheidet ein Schwellenwert oder auch Treshold, ab welchem Pegel laute Anteile leiser geregelt werden. Dieses Leiserregeln des Kompressors geschieht in einem vorher eingestellten Verhältnis, der sog. Ratio. Somit wird die Dynamic des zu bearbeitenden Signals je nach Eingestelltem Treshold bzw. Ration-Verhältnis eingeschränkt. Es gibt folgende Kompressor-Arten:

Workshop / Unterricht in Sound design und Musik mit Kontakt, Battery, Absynth, FM7 & FM8 von Native Instruments

Workshop / Unterricht in Sound design und Musik mit Kontakt, Battery, Absynth, FM7 & FM8 von Native Instruments   Du möchtest interessante interessante Musik machen? Dann ist sonicsystem-Unterricht genau das Richtige für dich. Egal ob es sich dabei um Rock, Heavy-Metal, Hip-Hop oder experimentelle elektronische Musik handelt.  Dank der Softwareschmiede Native Instruments in Berlin verfügen wir über eine erstklassige Auswahl ans Tools zum erstellen einzigartiger Musikinstrumente und zum Sound design.   Der Sound design Workshop bzw. Unterricht mit Native Instruments Kontakt,

Verzerrungen: Wirkung, Wahrnehmung und Sounddesign (harmonische,nichtharmonische und lineare, nichtlineare)

Ist ein Eingangssignal mit dem Ausgangssignal in einem Signalfluss mit Ausnahme eines linearen Verstärkungsfaktors kongruent, so handelt es sich um eine lineare Signalverarbeitung.  Aufgrund von kapazitiven, induktiven und nonlinear- arbeitenden Bauteilen innerhalb einer Signalkette ist eine genau- lineare Signalverabreitung äusserst selten. 

Synthesizer Grundlagen

Die Grundlagen in Sachen Synthesizer wie LFO, polyphonie, oscillator, etc. monophon (): Die ersten Synthesizer waren in der Regel monophon. Das heisst: Sie konnten immer nur einen Ton abspielen, also keine Akkorde etc. Polyphonie – Monophonie: In der Musik gelten Instrumente als Polyphon, wenn Sie mehr als eine “Note” gleichzeitig spielen können.  Eine Gitarre ist zum beispiel polyphon, weil Sie Akkorde spielen kann.  Jedoch ist auch eine monophone Spielweise auf der Gitarre möglich (Wenn man anstelle von Akkorden eine Melodie

Akustische Grundlagen zu Tontechnik und SoundDesign

Tonhöhe Die Tonhöhe ist auf zwei Arten beschreibbar: Physikalisch definitin der Tonhöhe: periodische Schallwelle (hinter einer gleichbleibenden Tonhöhe verbirgt sich immer ein periodischer Vorgang im gleichen Zeitabstand) – Sobald eine periodische Welle an unser Ohr gelangt, nehmen wir sie als Ton wahr Referenzton: Kammerton A (440 Hz) subjektive Empfindung der Tonhöhe: Tönhöhen können subjektiv als bspw. angenehm/ unangenehm, warm/ kalt etc. wahrgenommen und empfunden werden. Frequenz Die Frequenz wird durch die Anzahl der Luftstösse in einer bestimmten Zeit definiert. kurz: